Frimmersdorf

 

 

 

 

 

 

 

 


Frimmersdorf / Erft

 


Die ehemals eigenständige Gemeinde Frimmersdorf wurde im Zuge der kommunalen Neugliederung 1974/75 zu einem Stadtteil Grevenbroichs.
Sie finden unseren Ort im Süden der Stadt, wobei wir gleichzeitig die Grenze des Rhein-Kreises Neuss und des Regierungsbezirkes Düsseldorf zum benachbarten Rhein-Erft-Kreis (Regierungsbezirk Köln) bilden.
Die Einwohnerzahl beträgt 2.658 Einwohner (Stand: 31.12.2016).

Im Jahre 2001 feierte Frimmersdorf das 950-jährige Jubiläum, begründet auf die erste urkundliche Erwähnung in den Unterlagen des Erzbistums Köln. Eine Besiedlung gab es in unserer Gegend nachweislich bereits zur Frankenzeit, wie Ausgrabungen in der Ortsmitte Ende der 1950er Jahre gezeigt haben.
Eng im Zusammenhang mit der Geschichte unseres Ortes, steht das Geschlecht der Grafen von Hochstaden, welche lange Zeit im Besitz des Umlandes und einer Art Wasserburg (Motte), dem "Husterknupp" waren. Übersetzt bedeutet dies soviel wie "Hochstadener Kuppe", da sich das Bollwerk auf einer Anhöhe am Flusslauf der Erft befand. Der berühmteste Vertreter des Geschlechts war Konrad von Hochstaden, der im Jahre 1248 den Grundstein zum Bau des Kölner Doms legte.

Frimmersdorf ist heute ein bedeutender Energiestandort. Neben drei Braunkohlen-Kraftwerken, findet man eine Photovoltaik-Anlage (Sonnenenergie) und Wind-Parks, mit insgesamt mehr als 20 Windrädern zur Erzeugung von Strom, in unmittelbarer Nachbarschaft des Ortes.
Im Ausgleich dazu existieren, neben vielen Naherholungsflächen zum (Rad-) Wandern, ein Modell- und Segelflugplatz, eine Moto-Cross-Strecke, ein Golfplatz sowie ein Landschaftsschutzgebiet mit künstlich angelegtem See.

 


 

 

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