Frimmersdorf
Frimmersdorf / Erft
Die ehemals eigenständige Gemeinde Frimmersdorf wurde im Zuge der kommunalen
Neugliederung 1974/75 zu einem Stadtteil Grevenbroichs.
Sie finden unseren Ort im Süden der Stadt, wobei wir gleichzeitig die Grenze des
Rhein-Kreises Neuss und des Regierungsbezirkes Düsseldorf zum benachbarten
Rhein-Erft-Kreis (Regierungsbezirk Köln) bilden.
Die Einwohnerzahl beträgt 2.508 Einwohner (Stand: 31.12.2020).
Im Jahre 2001 feierte Frimmersdorf das 950-jährige Jubiläum, begründet auf die
erste urkundliche Erwähnung in den Unterlagen des Erzbistums Köln. Eine
Besiedlung gab es in unserer Gegend nachweislich bereits zur Frankenzeit, wie
Ausgrabungen in der Ortsmitte Ende der 1950er Jahre gezeigt haben.
Eng im Zusammenhang mit der Geschichte unseres Ortes, steht das Geschlecht der
Grafen von Hochstaden, welche lange Zeit im Besitz des Umlandes und einer Art
Wasserburg (Motte), dem "Husterknupp" waren. Übersetzt bedeutet dies soviel wie
"Hochstadener Kuppe", da sich das Bollwerk auf einer Anhöhe am Flusslauf der
Erft befand. Der berühmteste Vertreter des Geschlechts war Konrad von Hochstaden,
der im Jahre 1248 den Grundstein zum Bau des Kölner Doms legte.
Frimmersdorf ist heute ein bedeutender Energiestandort. Neben drei
Braunkohlen-Kraftwerken, findet man eine Photovoltaik-Anlage (Sonnenenergie) und
Wind-Parks, mit insgesamt mehr als 20 Windrädern zur Erzeugung von Strom, in
unmittelbarer Nachbarschaft des Ortes.
Im Ausgleich dazu existieren, neben vielen Naherholungsflächen zum (Rad-)
Wandern, ein Modell- und Segelflugplatz, eine Moto-Cross-Strecke, ein Golfplatz
sowie ein Landschaftsschutzgebiet mit künstlich angelegtem See.